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Sommerzeit- Urlaubszeit- auf geht`s

Zur Einstimmung oder Inspiration wenn Euch das Fernweh packt,  möchten wir Euch hier auf einen Rollstuhl-Reiseblog der Reisejournalisten André und Miriam hinweisen.

Seit Mai 2015 ist Roll the planet, der Rollstuhl-Reiseblog der Reisejournalisten André und Miriam, online. André ist seit 21 Jahren selbst Rollstuhlfahrer und die Fußgängerin Miriam reist seit 14 Jahren mit einem Rollstuhlfahrer (nämlich mit André). Von ihrem Heimathafen Hamburg aus brechen sie immer wieder aufs Neue auf – in die nahe Umgebung und weite Welt – je nachdem, wo das Fernweh sie hinführt.

Auf ihrem Blog schreiben sie: „… dass man auch im Rolli fast überall hinkommt. Und dass dabei meistens nicht alles so verläuft, wie man es geplant hat. Abgesehen vom Ärger mit Airlines oder irreführenden Reiseinformationen erfahren wir aber vor allem eines immer wieder: Ungeplante Situationen, die so richtig schief zu laufen scheinen, führen oft zu Begegnungen mit inspirierenden Menschen.“

Roll the planet

In den Blog Roll the planet verliebt man sich gleich auf den ersten Blick, denn er ist optisch wirklich sehr ansprechend und man merkt, dass hier nicht irgendwer bloggt, sondern zwei Menschen, die ihr Handwerk gelernt haben. Das einleitende Element  – das Meer mit Fluchtpunkt Insel – weckt das Fernweh in vermutlich dem verbissensten Reisemuffel.  Ansonsten ist der Hintergrund blau. Ohne viel Schnickschnack, der vom Wesentlichen ablenken könnte, nämlich den Texten. Diese sind gut lesbar, informativ und mit vielen wunderschönen Bildern, in einem guten Mix aus Aufnahmen von Landschaften, Gebäuden und Menschen, aufgelockert.

 

Die neueste Ausgabe des Reiseführers Handicapped Reisen 2015 ist nun im Handel erhältlich und in jedem Fall ein empfehlenswertes Werk für alle die, die gut und gerne planen.

Der Reiseführer „Handicapped-Reisen“ hat sich mit präzisen Angaben zu barrierefreien Urlaubsmöglichkeiten in Deutschland und darüber hinaus einen Namen gemacht und gilt als umfangreichstes Nachschlagewerk seiner Art.


When life gives you a wheelchair… find a skate park!

Eindrücke vom  Wheelchair Skating Workshop im Skate Park des Connewitzer Conne Island findet Ihr auf der facebook-seite!

Wheelchair Skating hat seinen Ursprung in den USA. Aaron Fotheringham schaffte es, den weltweit ersten Rollstuhl-Back-Flip zu landen. Das Video davon ging um die Welt und war der Beginn einer ganz neuen Sportart.
Das Conne Island und der urban soul e.V. will diese tolle Sportart allen Interessierten mit dem notwendigem Equipment zum Ausprobieren anbieten.
David Lebuser, der erste professionelle Chairskater Deutschlands, wird den Workshop mit seinem Know-how leiten.

Infos zu David gibts hier und hier:-)

Schöner Artikel zum Thema hier


Gemeinsam was ins Rollen bringen!

Gemeinsam das große Ziel „Inklusion“ realisieren

Die von Aktion Mensch geförderte Kampagne verfolgt im Wesentlichen die Ziele der Inklusion und der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Durch eine zielgerichtete Ansprache aller Gesellschaftsbereiche soll eine nachhaltige öffentliche Wahrnehmung und die Öffnung der Gesellschaft erreicht werden: das vielfältige Angebot des Rollstuhlsports wird auf breiter Basis präsentiert, es wird zum Sporttreiben motiviert und die Gesellschaft nachhaltig für Inklusion mit und durch Sport sensibilisiert. Hindernisse und Barrieren sollen nicht nur im Alltag, sondern vor allem in den Köpfen abgebaut werden – denn: durch Inklusion gewinnen alle.

mehr

Ihr virtuelles Zuhause hat die Kampagne  auf www.ins-rollen-bringen.de sowie unter www.facebook.com/insrollenbringen. Hier werden weitere Inhalte und Materialien zur Verfügung stehen.

Bringen Sie noch heute was ins Rollen – denn: durch Inklusion gewinnen alle!


Krankenkassen müssen Mobilitätskurse zahlen!

Krankenkasse muss Mobiltätstrainingskurse bezahlen

Ein Gericht hat nun in einem Urteil bestätigt, dass eine gesetzliche Krankenkasse die Kosten für einen Mobilitätstrainingskurs übernehmen muss. Die Krankenkasse hatte die Übernahme der Kosten für das rollstuhlfahrende Kind und eine Begleitperson zunächst abgelehnt. Die Familie nahm dennoch am Kurs teil und erhielt nun nachträglich Recht. Die Krankenkasse wurde zur Erstattung der ausgelegten Teilnahmekosten verurteilt (Urteil des SG Oldenburg vom 20.08.2014 (S 6 KR 412/12).

Rechtsanwalt Jörg Hackstein von der Kanzlei Hartmann hat die Familie im Prozess vertreten.

Er fasst das Urteil so zusammen: »Das SG Oldenburg hat mit rechtskräftigem Urteil vom 20.08.2014 (S 6 KR 412/12) festgestellt, dass gesetzlich krankenversicherte Rollstuhlfahrer einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für einen Rollstuhlmobilitätskurs haben. Zum Hilfsmittelanspruch gehören nämlich nicht nur die Beschaffung des Hilfsmittels Rollstuhl selbst, sondern auch die Ausbildung in den Gebrauch des Hilfsmittels, wie es § 33 Abs. 1 S .4 SGB V bestimmt. Dabei bezieht sich der Anspruch auf Ausbildung im Gebrauch nicht nur auf das Kind, das den Rollstuhl nutzt, sondern auch auf Personen, mit deren Hilfe der Rollstuhlfahrer selbst in die Lage versetzt wird, den Rollstuhl zu nutzen. Folglich sind auch die Kosten für die Teilnahme der Eltern oder eines Elternteils davon umfasst.«


Neues aus der Region

Urlaub vor der Haustür- möglich hier bei uns im Leipziger Neuseenland. Zusehends entwickelt sich das Leipziger Umland, vorallem im Süden um die Leipziger Neuseenlandschaft.

Die Seen laden zum Sport treiben, flanieren, wandern, Bogenschießen, paddeln, handbiken, schlemmern,...ect. ein.

Hier ein Beitrag zu den Entwicklungen hinsichtlich der Barrierefreiheit am Störmtaler See.

Tipp: Der Störmtaler See läßt sich ganz hervoragend mit dem Handbike/ Wheelchair umrunden!